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Fertigungsplanung Definition: Lean Production konkret umsetzen

Lean Team Sep 5, 2026, 8:05:21 AM Thomas Kremer

 

BKP Consulting Leistungen - Lean Week-May-13-2025-07-36-17-2619-PM

B-K-P LEAN CHECK

  • Prozess- und Wertstromanalyse

  • Identifikation von Schwachstellen

  • Ableitung eines Maßnahmenplans

  • Ad-hoc-Optimierungen

 

Fertigungsplanung gestaltet die zukünftigen Abläufe und Arbeitssysteme der Fertigung und legt fest, was, wie und womit wirtschaftlich produziert werden soll. Sie ist Bestandteil der Arbeitsvorbereitung und bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen Entwicklung beziehungsweise Konstruktion und Fertigung beziehungsweise Montage.

In Verbindung mit Produktionsplanung, Kapazitätsplanung und Fertigungssteuerung entsteht daraus ein System, das Aufträge, Ressourcen, Termine und Produktionsabläufe miteinander koordiniert.

Lean Production geht einen Schritt weiter.

Nicht die maximale Auslastung jeder einzelnen Maschine ist das primäre Ziel, sondern ein stabiler Wertstrom mit möglichst wenig Verschwendung.

Für KMU und Mittelstand bedeutet erfolgreiche Fertigungsplanung deshalb:

Engpässe erkennen. Arbeitsabläufe stabilisieren. Durchlaufzeiten reduzieren. Reihenfolgen verbessern. Bestände senken. Termingerecht liefern.

 


Fertigungsplanung auf einen Blick

Frage Aufgabe der Fertigungsplanung
Was wird gefertigt? Produkt und Fertigungsauftrag definieren
Wie wird gefertigt? Fertigungsprozesse und Arbeitsabläufe festlegen
Womit wird gefertigt? Maschinen, Betriebsmittel und Arbeitsplätze bestimmen
In welcher Reihenfolge? Arbeitsgänge und Aufträge sinnvoll sequenzieren
Mit welcher Kapazität? Personal- und Maschinenkapazitäten abstimmen
Bis wann? Termine und Durchlaufzeiten planen
Wo entstehen Engpässe? Kapazitätsengpässe frühzeitig sichtbar machen

Damit verbindet die Fertigungsplanung technische Planung mit organisatorischer Steuerung und wirtschaftlicher Optimierung.

Übersicht der Fertigungsplanung b-k-p Consulting


Welche Aufgabe hat die Fertigungsplanung?

Die zentrale Aufgabe der Fertigungsplanung besteht darin, die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und möglichst störungsfreien Produktionsprozess zu schaffen.

In der klassischen Arbeitsvorbereitung beantwortet die Fertigungsplanung vor allem drei Fragen:

Was soll gefertigt werden? Wie soll gefertigt werden? Womit soll gefertigt werden?

In der betrieblichen Praxis kommen weitere Fragestellungen hinzu:

  • Welche Arbeitsplätze werden benötigt?
  • Welche Kapazitäten stehen zur Verfügung?
  • In welcher Reihenfolge werden Aufträge gefertigt?
  • Welche Materialien und Betriebsmittel müssen wann verfügbar sein?
  • Wo entstehen Engpässe?
  • Wie lassen sich Durchlaufzeiten reduzieren?
  • Wie können Fertigungsaufträge termingerecht abgeschlossen werden?
  • Wie lassen sich bestehende Fertigungsprozesse kontinuierlich verbessern?

Damit wird schnell deutlich: Eine gute Fertigungsplanung ist eine wichtige Voraussetzung für Lean Production.

 


Fertigungsplanung, Produktionsplanung und Fertigungssteuerung: Was ist der Unterschied?

Die Begriffe Fertigungsplanung, Produktionsplanung und Fertigungssteuerung werden im Unternehmensalltag häufig synonym verwendet. Fachlich ist eine Unterscheidung sinnvoll.

Fertigungsplanung

Die Fertigungsplanung beziehungsweise Arbeitsplanung gestaltet die Voraussetzungen der Fertigung. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsabläufe, Arbeitssysteme, Betriebsmittel und Arbeitsplätze.

Sie beantwortet insbesondere:

Was, wie und womit wird gefertigt?

Produktionsplanung

Die Produktionsplanung betrachtet stärker die mengenmäßige und zeitliche Planung der Produktion. Dazu gehören unter anderem Produktionsprogramm, Materialbedarf, Losgrößen sowie Termin- und Kapazitätsplanung.

Sie beantwortet:

Was wird wann und in welcher Menge produziert?

Fertigungssteuerung

Die Fertigungssteuerung sorgt schließlich dafür, dass die geplanten Aufträge tatsächlich umgesetzt werden.

Sie beantwortet insbesondere:

Welcher Auftrag wird wann, wo und in welcher Reihenfolge bearbeitet?

Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung greifen deshalb unmittelbar ineinander. Erst wenn Planung und operative Steuerung miteinander verbunden werden, entsteht ein belastbares Produktionssystem.

 


Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung gehören zusammen

Ein häufiger Fehler in mittelständischen Produktionsunternehmen besteht darin, Planung und Realität voneinander zu trennen.

Im ERP sieht der Produktionsplan beispielsweise gut aus. Auf dem Shopfloor sieht die Situation jedoch anders aus:

Eine Maschine fällt aus. Material fehlt. Ein dringender Kundenauftrag kommt dazwischen. Mitarbeiter sind nicht verfügbar. Ein Engpassarbeitsplatz ist überlastet.

Die Folge: Der Fertigungsplaner muss permanent umplanen.

Eine leistungsfähige Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung benötigt deshalb einen schnellen Rückfluss realer Informationen aus der Produktion.

Genau hier beginnt Lean Production.

Consulting für Wualitätsmanagement b-k-p Consulting

 


Wie funktioniert Fertigungsplanung?

Eine wirksame Fertigungsplanung verbindet Prozessverständnis, Standards, Kapazitäten und eine klare Steuerung. Besonders aus Lean-Sicht zählt nicht die maximale Auslastung einzelner Maschinen, sondern ein stabiler Produktionsfluss.

Schritt Worum geht es? Lean-Fokus
1. Fertigungsprozesse verstehen Reale Prozessschritte, Bearbeitungszeiten, Rüstzeiten, Bestände, Störungen und Durchlaufzeiten analysieren. Den tatsächlichen Material- und Informationsfluss verbessern, nicht nur den ERP-Plan.
2. Arbeitsplanung standardisieren Arbeitsgänge, Betriebsmittel, Vorgabezeiten und Prozessparameter eindeutig festlegen. Stabile Standards schaffen, bevor Prozesse digitalisiert oder weiter optimiert werden.
3. Arbeitsablaufplanung verbessern Die sinnvolle Reihenfolge der Arbeitsschritte und Produktionsabläufe definieren. Transporte, Wartezeiten, Zwischenlager und unnötige Prozessschritte reduzieren.
4. Arbeitssystemplanung gestalten Arbeitsplätze, Werkzeuge, Materialbereitstellung und Arbeitsinhalte optimal gestalten. Kurze Wege, klare Standards und einen störungsfreien Materialfluss ermöglichen.
5. Kapazitätsplanung durchführen Benötigte und verfügbare Kapazitäten von Maschinen, Mitarbeitern und Betriebsmitteln abgleichen. Den tatsächlichen Engpass betrachten statt jeden Arbeitsplatz maximal auszulasten.
6. Engpässe erkennen Engpässe bei Maschinen, Personal, Material, Werkzeugen oder Informationen frühzeitig identifizieren. Den Prozess verbessern, der den Durchsatz des Gesamtsystems tatsächlich begrenzt.
7. Reihenfolge richtig planen Aufträge so einplanen, dass Rüstaufwand, Bestände und Terminrisiken möglichst gering bleiben. Nicht einzelne Maschinen, sondern den gesamten Wertstrom optimieren.
8. Durchlaufzeiten reduzieren Warte-, Liege- und Transportzeiten sowie Zwischenbestände konsequent verringern. Weniger Umlaufbestand, mehr Flexibilität und höhere Termintreue erreichen.

Kurz gesagt: Gute Fertigungsplanung schafft Transparenz, stabile Abläufe und klare Prioritäten. Lean Production ergänzt dabei die entscheidende Perspektive: Nicht die einzelne Maschine soll optimal laufen, sondern der gesamte Produktionsfluss.

 


Fertigungsplanung mit Lean Production umsetzen

Lean Production verändert die Perspektive auf Fertigungsplanung.

Die klassische Planung fragt:

Wie verteilen wir unsere Aufträge möglichst effizient auf vorhandene Ressourcen?

Lean ergänzt eine wichtigere Frage:

Wie gestalten wir unser Produktionssystem so, dass Aufträge möglichst störungsfrei und mit minimaler Verschwendung durch die Wertschöpfung fließen?

Damit verschiebt sich der Fokus von der Optimierung einzelner Ressourcen auf die Optimierung des Gesamtsystems.

Push oder Pull?

In vielen Unternehmen arbeitet die Produktionsplanung nach einem Push-Prinzip:

Aufträge werden geplant, freigegeben und in die Produktion „geschoben“.

Sind nachgelagerte Prozesse noch nicht bereit, entstehen Warteschlangen und Zwischenbestände.

Lean Production versucht dagegen, wo sinnvoll, ein Pull-System zu etablieren: Produktion wird stärker durch tatsächlichen Bedarf ausgelöst. Beim Pull-Prinzip beginnt die Produktionssteuerung entsprechend beim Bedarf für bestellte beziehungsweise benötigte Produkte.

Kanban, Supermärkte und definierte FIFO-Strecken können dabei helfen, den Materialfluss zu steuern.

 


Von der Fertigungsplanung zum stabilen Produktionsfluss

Für KMU und Mittelstand empfiehlt sich ein pragmatischer Ansatz: Transparenz schaffen, Engpässe beseitigen und den Produktionsfluss Schritt für Schritt stabilisieren.

Schritt Maßnahme Konkretes Beispiel aus der Praxis
1. Transparenz schaffen Aufträge, Bestände, Kapazitäten und Durchlaufzeiten sichtbar machen. Ein Shopfloor-Board zeigt täglich offene Aufträge, Rückstände und Planabweichungen.
2. Engpass bestimmen Den Prozess identifizieren, der den Gesamtdurchsatz begrenzt. Vor der Lackieranlage stauen sich regelmäßig Aufträge – sie wird als Engpass priorisiert und gezielt gesteuert.
3. Arbeitsabläufe standardisieren Wiederkehrende Tätigkeiten eindeutig definieren. Für einen Montagevorgang werden Reihenfolge, Werkzeuge, Material und Soll-Zeit als Standard festgelegt.
4. Verschwendung reduzieren Wartezeiten, Bestände, Transporte und Überproduktion vermeiden. Bauteile werden nicht mehr für vier Wochen vorproduziert, sondern bedarfsgerecht in kleineren Losen gefertigt.
5. Materialfluss verbessern Arbeitsplätze und Prozesse sinnvoll anordnen. Zwei aufeinanderfolgende Bearbeitungsschritte werden räumlich näher zusammengelegt und unnötige Transportwege entfallen.
6. Produktion nivellieren Schwankungen und unnötig große Lose reduzieren. Statt montags 500 Stück von Produkt A zu fertigen, werden kleinere Mengen über die Woche verteilt.
7. Pull etablieren Produktion stärker am tatsächlichen Verbrauch ausrichten. Ein Kanban-Behälter wird erst nachproduziert, wenn der vorherige Behälter verbraucht wurde.
8. Fertigungssteuerung visualisieren Soll, Ist und Abweichungen unmittelbar sichtbar machen. Grün bedeutet „im Plan“, Rot zeigt einen Rückstand – das Team erkennt Handlungsbedarf sofort.
9. Kontinuierlich optimieren Prozesse regelmäßig überprüfen und verbessern. Im wöchentlichen Shopfloor-Meeting wird die größte aktuelle Abweichung analysiert und eine konkrete Maßnahme festgelegt.

Das Ziel: Fertigungsplanung wird vom theoretischen Plan zum praktischen Steuerungsinstrument. Statt permanent auf Störungen zu reagieren, entstehen stabile Arbeitsabläufe, weniger Bestände, kürzere Durchlaufzeiten und eine höhere Termintreue.

 


Beispiel: Fertigungsplanung im Mittelstand

Ein mittelständischer Hersteller kämpft mit langen Lieferzeiten.

Die Geschäftsführung vermutet zunächst fehlende Maschinenkapazität.

Eine Analyse zeigt jedoch:

Die reine Bearbeitungszeit eines Produkts beträgt lediglich wenige Stunden. Die gesamte Durchlaufzeit liegt bei mehreren Tagen.

Zwischen einzelnen Arbeitsschritten warten Aufträge teilweise einen ganzen Tag. Gleichzeitig werden große Lose gefertigt, damit einzelne Maschinen möglichst effizient laufen.

Vor einem bestimmten Arbeitsplatz entsteht dadurch regelmäßig ein Bestand.

Dieser Arbeitsplatz ist der Engpass.

Statt sofort eine neue Maschine zu kaufen, verändert das Unternehmen die Fertigungsplanung:

Losgrößen werden reduziert, die Reihenfolge wird stabilisiert, Material bedarfsgerechter bereitgestellt und der Engpass gezielt gesteuert.

Das Ergebnis einer solchen Lean-Logik:

Weniger Bestand → kürzere Durchlaufzeiten → höhere Transparenz → bessere Termintreue.

 


Welche Kennzahlen verbessern die Fertigungsplanung?

Eine Fertigungsplanung sollte nicht nur danach bewertet werden, ob ein Plan erstellt wurde.

Entscheidend ist das tatsächliche Ergebnis in der Produktion.

Besonders relevant sind:

Kennzahl Aussage
Termintreue Werden Kunden- und Fertigungstermine eingehalten?
Durchlaufzeit Wie lange benötigt ein Auftrag vom Start bis zur Fertigstellung?
Bestand / WIP Wie viel Material befindet sich zwischen den Prozessen?
Engpassauslastung Wie effektiv wird die tatsächlich begrenzende Ressource genutzt?
Rüstzeit Wie schnell kann zwischen Produkten gewechselt werden?
Planerfüllung Wie stark stimmen Planung und Realität überein?
Produktivität Wie viel Output entsteht im Verhältnis zum Input?

Eine gute Fertigungsplanung sollte vor allem den Fluss des Gesamtsystems verbessern.

 


Die häufigsten Fehler bei der Fertigungsplanung

1. Jede Maschine soll maximal ausgelastet sein.
Hohe lokale Auslastung ist nicht automatisch hohe Produktivität des Gesamtsystems.

2. Zu große Lose.
Große Lose reduzieren möglicherweise lokale Rüstkosten, erhöhen jedoch Bestände und Durchlaufzeiten.

3. Permanente Umplanung.
Wenn jeder neue Auftrag sofort höchste Priorität erhält, verliert die Planung ihre steuernde Funktion.

4. ERP-Daten werden mit Realität verwechselt.
Ein mathematisch korrekter Plan kann praktisch trotzdem nicht umsetzbar sein.

5. Engpässe werden zu spät erkannt.
Kapazitätsprobleme sollten sichtbar werden, bevor Liefertermine gefährdet sind.

6. Planung und Shopfloor sind getrennt.
Ohne Rückmeldung aus der Produktion kann keine belastbare Fertigungssteuerung entstehen.

7. Symptome statt Ursachen werden optimiert.
Mehr Personal, Überstunden oder zusätzliche Maschinen lösen strukturelle Probleme häufig nur kurzfristig.

 


Was macht ein Fertigungsplaner?

Ein Fertigungsplaner schafft die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Fertigung.

Je nach Unternehmen gehören dazu beispielsweise:

  • Fertigungsabläufe planen,
  • Arbeitspläne erstellen und verbessern,
  • Kapazitäten berücksichtigen,
  • Arbeitsplätze und Betriebsmittel planen,
  • Fertigungszeiten analysieren,
  • Schnittstellen zwischen Konstruktion und Produktion koordinieren,
  • Fertigungsprozesse optimieren und
  • Verbesserungsmaßnahmen begleiten.

In einem Lean-Unternehmen verändert sich diese Rolle.

Der Fertigungsplaner verwaltet nicht nur Daten und Termine. Er entwickelt gemeinsam mit Produktion, Logistik und Führungskräften ein leistungsfähiges Produktionssystem.

 


FAQ zur Fertigungsplanung

Was versteht man unter Fertigungsplanung?

Fertigungsplanung umfasst die Planung und Gestaltung zukünftiger Fertigungsprozesse. Sie legt insbesondere fest, was, wie und womit gefertigt werden soll und berücksichtigt dafür Arbeitsabläufe, Arbeitssysteme, Personal und technische Ressourcen.

Was ist die Aufgabe der Fertigungsplanung?

Die Aufgabe der Fertigungsplanung besteht darin, die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche und zuverlässige Produktion zu schaffen. Dazu werden unter anderem Fertigungsabläufe, Arbeitsplätze, Betriebsmittel und Prozesse geplant.

Was ist der Unterschied zwischen Fertigungsplanung und Produktionsplanung?

Die Fertigungsplanung konzentriert sich stärker auf die Gestaltung der eigentlichen Herstellungsprozesse und Arbeitssysteme. Die Produktionsplanung beschäftigt sich unter anderem mit Mengen, Materialbedarf, Losgrößen sowie Termin- und Kapazitätsplanung. In der betrieblichen Praxis überschneiden sich beide Bereiche.

Was gehört zur Arbeitsvorbereitung?

Die Arbeitsvorbereitung umfasst Maßnahmen zur Vorbereitung der Fertigung. Typischerweise werden Arbeits- beziehungsweise Fertigungsplanung und Arbeits- beziehungsweise Fertigungssteuerung unterschieden.

Was ist Arbeitsablaufplanung?

Die Arbeitsablaufplanung legt den Ablauf der Fertigung fest. Dazu gehören beispielsweise einzelne Arbeitsschritte und deren Reihenfolge.

Was ist Arbeitssystemplanung?

Die Arbeitssystemplanung beschäftigt sich mit der Gestaltung der für die Fertigung benötigten Arbeitssysteme – beispielsweise einzelner Arbeitsplätze oder größerer Produktionsbereiche.

Warum ist Kapazitätsplanung wichtig?

Kapazitätsplanung stellt benötigte und verfügbare Kapazitäten gegenüber. Dadurch können Unternehmen Überlastungen und potenzielle Engpässe frühzeitig erkennen.

Wie reduziert Fertigungsplanung Durchlaufzeiten?

Durchlaufzeiten lassen sich unter anderem reduzieren, indem Unternehmen Wartezeiten und Zwischenbestände verringern, Engpässe konsequent steuern, Losgrößen hinterfragen und Arbeitsabläufe besser aufeinander abstimmen.

Welche Rolle spielt Lean Production in der Fertigungsplanung?

Lean Production richtet die Fertigungsplanung stärker auf Fluss, Kundenbedarf und die Vermeidung von Verschwendung aus. Ziel ist nicht die isolierte Optimierung einzelner Arbeitsplätze, sondern ein leistungsfähiger Gesamtprozess.

Welche Rolle spielt ERP in der Fertigungsplanung?

ERP-Systeme stellen Daten für Material, Aufträge, Stücklisten, Arbeitspläne, Termine und Kapazitäten bereit. Die zugrunde liegenden Fertigungsprozesse müssen jedoch organisatorisch sinnvoll gestaltet sein, damit die digitale Planung gute Ergebnisse liefert.

 


Fertigungsplanung mit Lean Production nachhaltig verbessern

Eine leistungsfähige Fertigungsplanung entsteht nicht allein durch ein neues ERP-System, eine detailliertere Excel-Planung oder mehr Maschinenkapazität.

Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Prozess, Mensch, Material, Information und Steuerung.

b-k-p Consulting unterstützt KMU und mittelständische Unternehmen dabei, Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung nach Lean-Prinzipien weiterzuentwickeln – von der Analyse bestehender Fertigungsprozesse über Wertstrom und Arbeitsorganisation bis zur Umsetzung stabiler Produktions- und Steuerungssysteme.

Das Ziel ist keine theoretisch perfekte Planung.

Das Ziel ist eine Produktion, die in der Praxis funktioniert: transparent, flexibel, effizient und termingerecht.

Sie möchten Ihre Fertigungsplanung optimieren, Engpässe reduzieren und Lean Production in Ihrem Unternehmen umsetzen? Sprechen Sie mit den Lean Consultants von b-k-p Consulting.

 

Thomas Kremer

Thomas Kremer ist Gründer und geschäftsführender Partner der Managementberatung b-k-p. Seit über zwei Jahrzehnten begleitet er Unternehmen erfolgreich bei strategischen und operativen Transformationsprozessen. Als Präsident des renommierten Wirtschaftsclubs Rhein-Main e.V. lebt er seine Leidenschaft für Netzwerkaufbau und den Austausch auf Augenhöhe.

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